Startlochschießen

Klaus72 @, Stuttgart, Sonntag, 25. März 2012, 18:39 (vor 2493 Tagen) @ formenbauer

Hallo Formenbauer,

die Position von den Auswerferbohrungen ist nicht so wichtig. Plus/Minus 0.2mm ist ausreichend. Viel wichtiger ist der genaue Durchmesser mit maximal 0.02mm Spiel, sonst Original-Zitat unseres Azubis: "pisst es da rein".

Drahterodieren auf den genauen Durchmesser geht bei so kleinen Durchmessern sehr schnell und zuverlässig (ca.3 min/Loch), aber ohne Maschine ist das schwierig.

Mache in einem Probestück erst verschiedene Versuche, bis alles klappt.
IMMER MIT(!) gefülltem Becken, dass keine Luft an die Erodierstelle kommt.
Ist das Loch durch, fällt der Druck ab und die zentrale Spülung durch die Elektrode ist dann überflüssig. Dann seitich spülen und die Rotation hat eine zusätzliche Spülwirkung. Die Führung möglichst nahe, ca. 5mm über dem Werkstück positionieren. Nach unten eiert die Elektrode gerne und macht schnell ein viel zu großes Loch, aber oben ist ja die spätere Dichtfläche von dem Auswerfer und in der Nähe der Führung wird es genauer.

Wenn das Loch zylindrisch werden soll, die Rotation ausschalten. Das geht aber dann auf Kosten einer viel schlechteren Spülung.

Wenn die Position genau sein soll, dann mit Rotation. Dann wird das Loch nicht mehr genau zylindrisch.

Gruß
Klaus


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