Maschine für Nebenjob

Andreas, Donnerstag, 28. Oktober 2010, 21:10 (vor 3063 Tagen) @ edm-dsc

Hallo edm-dsc,

danke für deine Stellungnahme zu meinem Beitrag. Ich denke deine Einwände sind richtig und unsere Maschine ist ausdrücklich nicht für den Wzb geeignet, das liegt schon an der Tatsache, dass Sie kein Kühlsystem hat und der Draht tausendfach durchläuft und daher immer dünner wird, somit ist ein arbeiten im ym Bereich nicht machbar.
Die Genauigkeit von "locker 0.1mm" war sehr pauschal, natürlich hat die Maschine auch Schrupp- und Schlichtzyklen, so dass man auch ohne größere Probleme eine Passung im Toleranzgrad 6 erzeugen kann.
Die Frage war, ob man eine ordentliche Maschine für um die 10000.00€ gebraucht kaufen kann, und da denke ich, sind wir uns ziemlich einig.
Es gibt Vorzüge der Maschine, die uns überzeugt haben:
1: kein Becken, dass die Größe des Bauteiles beschränkt
2: Schnitthöhe bis 400mm
3: Ohne Probleme Schnitte von Rohren bzw. Teilen mit Hohlraum
4: Keine Probleme bei unterschiedlichen Schnittdicken
5: sehr einfache Programmierung und Steuerung
6: sehr wenig Pflegeaufwand und sehr günstige Verbrauchsmaterialien
7: sehr geringer Anschaffungspreis
8: läuft in der Regel 50 Stunden ohne Drahtbruch

Wir fertigen auf den Maschinen vorwiegend Teile, die mit der Fräse sehr umständlich und teuer herzustellen sind (sicherlich sind Sie auch frästechnisch zu produzieren) z.B. sehr tiefe Schlitze in Bolzen, Trennschnitte von Drehsymmetrien, schneiden von Konturen aus V4a etc. in alternative zum Wasserstrahlschneiden, bei diesen ganzen Aufgaben reicht in der Regel normale Fertigungstoleranz der Erodiermaschine.

Du hast geschrieben, dass die Erodiertechnik vorwiegend im WZB eingesetzt wird, ja warum denn, weil Sie einfach sehr sehr teuer ist. Bei uns in der Firma ist es eine Ergänzung zur CNC-Frästechnik, eine Alternative, die die Fräsen zum Teil sehr entlasten.

schönen Abend


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