Drahtzerhacker - FA20S Advance / FA20S / FX30K

Topas, Mittwoch, 12. Juni 2013, 09:20 (vor 1566 Tagen)

Hallo!

Ich habe ein Problem mit den Drahtzerhackern unserer Drahterodiermaschinen.
Das Gehäuse dieser Zerhacker ist ja bekanntlich aus Aluminium gefertigt. Leider schlagen mir alle Maschinen nach einiger Zeit mit den zerhackten Drahtschnippseln, ein Loch in dieses Gehäuse. Der Luftdruck die den Abfall in Richtung Abfallbehältniss pusten, wurde schon mehrmals anders eingestellt. Keine oder nur minimale Veränderung. Die Löcher werden dann meist mit X60 Schnellklebstoff verschlossen, damit eine Weiternutzung gewährleistet ist.

Vor kurzen hatte ich mal irgendwo gelesen, dass eine Hersteller in den USA einen Zerhacker anbietet, der aus Stahl gefertigt ist. Vielleicht ist hier jemanden bekannt, wo ich diesen Zerhacker beziehen kann?

Für Eure Antworten und Lösungen im voraus herzlichen Dank!

Drahtzerhacker - FA20S Advance / FA20S / FX30K

Marco @, Mittwoch, 12. Juni 2013, 09:36 (vor 1566 Tagen) @ Topas

Hallo Topas,
die Firma Buchem hat einen Drahtzerhacker aus Stahl,
leider ist das Messer nicht in Ordnung, dass
ich es nach kurzer Zeit wieder zurückgeschickt habe,
aber das Gehäuse ist top!

Mfg
Marco

Drahtzerhacker - FA20S Advance / FA20S / FX30K

maku23, Samstag, 15. Juni 2013, 08:56 (vor 1563 Tagen) @ Topas

Hallo Topas,

dieses Problem liegt meistens nicht am Zerhacker selber. Manchmal stimmt die Drahtlaufgeschwindigkeit nicht. Der Draht läuft dann zu schnell in den Zerhacker und kann nicht richtig zerhackt werden. Du kannst das vorab prüfen: bei WS12 im Epack sollten die Drahtzugrollen ca. 75 U/min haben. Ich würde auch mal prüfen, ob die WS Werte im Datenbuch mit den aktuellen übereinstimmen. Vielleicht wurde da mal was verändert.

Vielleicht liegt es ja daran... Sonst die Mitsubishi Hotline kontaktieren...

Gruß
Maku23

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Topas, Samstag, 15. Juni 2013, 09:41 (vor 1563 Tagen) @ maku23

Hallo!

Für Mitsubishi ist dies unerklärlich. Das mit der Drahtlaufgeschwindigkeit, werde ich gerne nachkontrollieren. Ist für mich aber keine Erklärung. Die Drahtvorschübe sind je nach E-Pack immer verschieden. Selbst in den Nachschnitten wird immer eine anderer Vorschub gefahren. Der Drahtzerhacker läuft immer gleich in der Umdrehung, meines Wissens. Und warum sollte dies bei allen drei Maschinen von nicht gleicher Bauart der Fall sein? Ich glaube fast, es wird in letzter Zeit minderwertiges Material verwendet (Alugehäuse) um einen schnelleren Austausch zu vorsieren.:-(

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maku23, Sonntag, 16. Juni 2013, 12:52 (vor 1562 Tagen) @ Topas

Hallo Topas,

wie lange hält der Zerhacker bei euren Maschinen bis das passiert?
Ich kann nur sagen, dass dieses Problem bei einer FA10SADV mal aufgetreten ist und es Garantiert an der WS lag. In den EPacks wurde teilweise mit WS16 geschnitten und das war laut den Japanern zu schnell, es wurde daraufhin in den Epacks die WS verringert und danach lief es.

Ich kann nicht sagen, ob da was am Material geändert wurde.

Gruß
maku23

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Topas, Montag, 17. Juni 2013, 08:17 (vor 1561 Tagen) @ maku23

Hallo Maku!

Der WS liegt bei 12. Die Verwaschung des Materials passiert von Anfang an. Ein Loch welches sich dann durchgearbeitet hat, ergibt sich nach ca. 300 Stunden.

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Thorsten, Dienstag, 23. Juli 2013, 10:37 (vor 1525 Tagen) @ Topas

Bei uns hält ein Drahtzerhacker ca. 3000 Arbeitsstunden.
jedoch müssn wir ihn zwischenzeitig drehen oder neu einstellen.

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peter ⌂ @, 6340 Baar, Mittwoch, 04. September 2013, 14:24 (vor 1482 Tagen) @ Topas

Also so sieht der Zerhacker einer Mitsubishi MV1200 nach 1'200 Stunden aus.
Die Delle ist bereits gut 2mm tief.
Falls das Gehäuse durchbricht, bevor das Messer Nichts mehr haut, müsste man sich etwas einfallen lassen. Herstellung eines Inox-Gehäuse ist ev. etwas für die Lehrlingsabteilung ?
Das abgebildete Teil kostet in der Schweiz 1'600.- Franken


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Tags:
MV1200, MV2400, Zerhacker

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Topas, Donnerstag, 05. September 2013, 08:38 (vor 1481 Tagen) @ peter

Richtig! Die Hersteller sollten sich einmal Gedanken machen, ob es nicht besser ist, dass Gehäuse aus Stahl zu fertigen. Sooo viel mehr kann das auch nicht kosten und wird ja sowieso auf den Kunden abgewälzt. Wir behelfen uns nun, indem wir auf die markanten Stellen zum Prallschutz ein Blech aufkleben. Funktioniert bisher recht gut. Die Lebensdauer ist immens gestiegen.

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Pilz, Donnerstag, 05. September 2013, 11:40 (vor 1481 Tagen) @ peter

Die Hersteller machen sich da keine gedanken darüber,egal welcher! Längere Lebensdauer eines Bauteils! Das geht auf keinen Fall!
Welches Produkt heutzutage hat noch eine lange Lebensdauer?
Sind doch überall versteckte Mängel eingebaut, Drucker,TV,Erodiermaschine, etc.

Am besten das Bauteil selbst herstellen.Ist zwar bei manchen Teilen etwas Aufwendig aber macht sich auf jeden Fall bezahlt, bei den hohen Kosten der Teile.

Würd ein auswechselbares Blech dort einbauen oder wie Topas ein Blech als Prallschutz rein.

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Adi, Montag, 07. Oktober 2013, 11:38 (vor 1449 Tagen) @ peter

Hallo zusammen

Ich habe das Problem vor einigen Jahren so gelöst.
Ein stück rostfreie Folie (z.B. 0.5mm) zurechtgeschnitten und mit Loctite oder Araldite eingeklebt. Momentan ist der Zähler über 4000 h bim Drahtzerhacker. Und läuft tip top!
Wir hatten auch Zerhacker mit Stahlgehäuse, aber da gingen die Lager schnell kaputt.
Hoffe ich konnte etwas helfen.

Gruss Adi

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