Problem bei Funkenerosion mit 16MnCr5 und Cu

Doht, Sonntag, 06. Dezember 2009, 15:21 (vor 3329 Tagen)

Guten Tag an alle Forumsmitglieder,

wir haben verschiede Versuche gefahren, um die allgemeingültige Kurve (Abtrag gegenüber dem Strom) zu beweisen. Als Elektrode wird Cu verwendet und als Werkstoff 16MnCr5.
Für den Werkstoff stehen uns Teststücke aus drei Lieferungen zur Verfügung mit jeweils leicht anderen Legierungsanteilen.

Mit den Teststücken aus 2 Lieferungen können wir die Kurve ohne Probleme erreichen.
Jedoch machen die Teststücke aus der 3ten Lieferung Probleme.
Durch verschied Versuche konnten wir identifizieren, dass das Problem am Werkstoff liegen muss und haben es untersuchen lassen, doch auch hier handelt es sich um 16MnCr5.
Die Versuche wurden alle in der gleichen Maschine und Halterung gefahren.

Gibt es noch andere Einflussfaktoren die den viel zu geringen Abtrag bei den dritten Teststücken bewirken könnten? (z.B. Kaltgezogener Stahl, Fremdeinschlüsse durch das Gießverfahren etc. )
Ich hoffe ich konnte das Problem ausreichend Darstellen, ansonsten gebe ich gerne noch weitere Informationen.

Vielen Dank schon im Voraus.
Gruß
H. Doht

Problem bei Funkenerosion mit 16MnCr5 und Cu

o.kei @, Münster, Donnerstag, 10. Dezember 2009, 14:04 (vor 3325 Tagen) @ Doht

Guten Tag an alle Forumsmitglieder,

wir haben verschiede Versuche gefahren, um die allgemeingültige Kurve (Abtrag gegenüber dem Strom) zu beweisen. Als Elektrode wird Cu verwendet und als Werkstoff 16MnCr5.
Für den Werkstoff stehen uns Teststücke aus drei Lieferungen zur Verfügung mit jeweils leicht anderen Legierungsanteilen.

Mit den Teststücken aus 2 Lieferungen können wir die Kurve ohne Probleme erreichen.
Jedoch machen die Teststücke aus der 3ten Lieferung Probleme.
Durch verschied Versuche konnten wir identifizieren, dass das Problem am Werkstoff liegen muss und haben es untersuchen lassen, doch auch hier handelt es sich um 16MnCr5.
Die Versuche wurden alle in der gleichen Maschine und Halterung gefahren.

Gibt es noch andere Einflussfaktoren die den viel zu geringen Abtrag bei den dritten Teststücken bewirken könnten? (z.B. Kaltgezogener Stahl, Fremdeinschlüsse durch das Gießverfahren etc. )
Ich hoffe ich konnte das Problem ausreichend Darstellen, ansonsten gebe ich gerne noch weitere Informationen.

Vielen Dank schon im Voraus.
Gruß
H. Doht

Problem bei Funkenerosion mit 16MnCr5 und Cu

o.kei @, Donnerstag, 10. Dezember 2009, 14:18 (vor 3325 Tagen) @ o.kei

Ist eventuell noch Magnetismus im Werkstück?
Ist sichergestellt, dass keine Isolation zwischen Maschinentisch und Werkstück ist? Oder auch an der Elektrode.(z.B. Fett, Öl, Lack etc.)

Hast Du schon einmal mit Grafit als Elektrode getestet?
Bringt mehr Abtragsleistung. Weniger Verschleiß.

Problem bei Funkenerosion mit 16MnCr5 und Cu

ch240, Sonntag, 13. Dezember 2009, 18:02 (vor 3322 Tagen) @ o.kei

hei

werkstück unbeding entmagnetiesieren

durch eigenmagnetismus,bleibt der erodierabtrag am werkstück.
deshalb schlechter abtrag.

Problem bei Funkenerosion mit 16MnCr5 und Cu

Doht, Montag, 12. April 2010, 17:06 (vor 3202 Tagen) @ ch240

Hallo,

da ich mich erschreckend lange nicht gemeldet habe,
wollte ich eben mal kundtun was ich herausgefunden haben.

Magnetisiert was das Werkstück leider nicht. Habe es trotzdem nochmals versucht und ein Werkstück entmagnetisiert - ohne Erfolg.

Durch eine weitere Werkstoffprüfung konnten ich nun feststellen,
dass der Bleianteil erhöht ist.

1. und 2. Probe Pb < 0,030 %
3. Pb > 0,400 %

P.S. Vielen Dank für die schnellen Antworten

Gruß

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